Die Brücke

Ich habe mir lange doch überlegt, ob ich mit euch zusammen hier meine Gedanken teile. Ja, es muss geschehen.

Besonders zur Jahreshälfte kam immer wieder das Thema zur Überlegung, wie das Leben von einem anderen Mensch oder sogar von anderen Menschen auf immer abgerießen werden kann.

Das Thema ist nicht neu und doch macht mir keine Ruhe, weil die kosmische Gerechtigkeit, die ich persönlich geistig spüre und manchmal sehe, wahrlich und ewiglich existiert.

Morgen hätte Hillig, der einfache Arbeiter;  seinen 36. Geburtstag. Eine nicht die Mutter zuhörende junge Frau, Susanna Feldmann, hätte am nächsten Freitag ihren 15. Geburtstag! Der heimatstreue Alexander Sachartschenko, der Dienes für die eigene Heimatecke, war bereits am 31. Augsut 2018 von der Erde weggekehrt. Einfach so. Explosion! Und du bist schon eine Geschichte. Eine Geschichte, weil solche Leute, bei denen ihr Leben von anderen Menschen abgeschnitten wurde, auch früher waren und die Humanität und das Begreifen von wahren Leben sind nicht für jeden Mensch auf diesem Planet selbstverständlich. Kertsch-Geschichte zeigt uns wieder, wie gerade junge Leute aus dem Leben auf immer weggerießen werden. Vor einigen Monaten hatte ich mehrere Versionen vom Gebet für die Heilige Barbara veröffentlicht. Für manche war es keine Zeit, dem Gott ihre eigenen Gebete zu widmen und über das ewige Leben zu denken.

 

Könnten die Menschen, die bereits vor kurzer Zeit nicht mehr mit uns sind, leben? Ja! KEINER HAT DAS RECHT, von dem anderen Mensch sein physisches Leben zu beenden. Der Gewalt muss keinen Platz in der gesunden Gesellschaft finden!

 

Ich stelle hier das Gedicht, das mir sehr gefällt und zum heutigen Sonntag besonders passt.

 

Die Brücke

Lange stand ich vor der schmalen Holzbrücke, 

die sich mit ihrem sanften Bogen spiegelte.

Es war eine Brücke zum Hin- und Hergehen,

hinüber und herüber. Einfach so,

des Gehens wegen und der Spiegelungen.

Die Trauer ist ein Gang hinüber und herüber.

Hinüber, dorthin, wohin der andere ging.

Und zurück, dorthin, wo man mit ihm war

alle die Jahre des gemeinsamen Lebens.

Und dieses Hin- und Hergehen ist wichtig.

Denn da ist etwas abgerissen. 

Die Erinnerung fügt es zusammen, immer wieder.

Da ist etwas verloren gegangen.

Die Erinnerung sucht es auf und findet es.

Da ist etwas von einem selbst weggegangen. 

Man braucht es. Man geht ihm nach.

Man muss es wiedergewinnen, wenn man leben will.

Man muss das Land der Vergangenheit erwandern,

hin und her, bis der Gang über die Brücke 

auf einen neuen Weg führt.

Jörg Zink

Quelle: Neues evangelisches Pastorale, 6. Auflage, 2016, S. 62

Hellseherin Medium Natalie Dell, die Brücke von Jenseits, Prophezeiungen Deutschland 2018, Köln, Bad Homburg, Frankfurt am Main, Mainz, Kassel, Wiesbaden, Trier, Osnabrück, Herne, Bad Herford, Idar-Oberstein, Saarbrücken, Lüneburg, Hamburg, Kiel, Stuttgar
Die jetzige neue Brücke von meiner Erinnerungen am Sommer 2003; Hamburg, Oktober 2018.